ACHTUNG: KONZERT IST AUF EINEM MITTWOCH!!!
Daantje & the golden Handwerk
(support: Pappmaché)
16.05.2012 | 20.00 Uhr | 8€
Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? „Ich brauch nich viel Text, lalalalala, um das hier mitzuteilen, lalalala. Ja ich brauch nich viel Worte, und noch weniger Akkorde. Ich brauch nich
viel, um glücklich zu sein.“ heißt es gleich zu Beginn von „ach“, dem verspäteten Debüt des Stuttgarter Musikers Joachim Zimmermann alias daantje & the golden handwerk.
Daantjes Sprache ist klar und reduziert, selbst Liebeslieder wie „Alles Was Wir Haben“ oder „König“ lehnen Pathos und Staffage kategorisch ab. Es sind Songs der kleinen Mittel: ein reduziertes
Gitarrenpicking hier, eine kleine alberne Selbstbeschreibung dort. Selbst bei einer beschwippsten Western Swing-Nummer wie der Ausmist-Hymne „Container“ blitzt immer wieder ein bisschen Trio
(„Der Container vor dem Haus, der sieht nicht nur gut aus, da passt auch gut was rein“) durch die neckisch fiddelnden Streicher. Und wenn bei „Meine BumBumBum Revolte“ dann der Bass röhrt und die
Gitarristen die Beinstellung verbreitern, weiß man trotzdem, dass dieser Hybrid aus Protestsong und juveniler Liebesschnulze auch problemlos auf einer einsam-rostigen Akustikklampfe funktioniert
hätte.
Wahrscheinlich ist Daantje & The Golden Handwerk musikalisch mittlerweile nicht mehr so „lo lo lo-fi“, wie ihm die Musikpresse dies einst bescheinigte. Seine Haltung ist hingegen immer noch
die Gleiche: eigensinnig, wenn nicht gar ein bisschen stur und bockig. Oder eben auch „reduziert, verschroben, minimal, aber doch irgendwie maximal“. Das hatte so nämlich auch mal wer über den
Herren verbreitet. Das kann man nun wirklich immer noch besten Gewissens unterschreiben.
Soft Hills
21.05.2012 | 20.00 Uhr | 6€
The Soft Hills“ tauften Garrett Hobba, Brittan Drake, Randall Skrasek und Brett Massa aus Seattle, USA, ihre musikalische Abenteuerreise. Die vier Musiker teilen das Vergnügen an Experimenten und
an Harmonik und greifen dabei neben hörbaren musikalischen Einflüssen (von Folk über Psychedelic bis Ambient, man kann sowohl Einflüsse von Neil Young, Sigur Rós sowie Grizzly Bear vernehmen)
auch gerne auf Literarisches zurück oder versuchen gar, Empfindungen aus Träumen und Visionen einzubauen. Vielleicht liegt es genau daran, dass man sich beim Hören von The Soft Hills' Musik
streckenweise vorkommt, als würde man durch magische Landschaften wandern, in denen Herden durch samtweiche Felder ziehen, während mystische, Fabelwesen-gleiche Vögel unter den Wolken ihre Kreise
ziehen?
Steve Waitt
28.05.2012 | 20.00 Uhr | 6€
Der New Yorker Songwriter tourte bereits einige Male in Europa und hat sich hier eine kleine feine Fangemeinde erarbeitet. Zeichnen seine Alben eher eine gewisse Melancholie und Nachdenklichkeit
aus, gewinnen seine Songs live an Dynamik und Leichtigkeit. Dann fesselt er sein Publikum mit einer gehobenen Portion von Charme und Kunst.
Dabei hat Steve Waitt schon als Kind seine Passion als Musiker verspürt. So schrieb er einfach Songs über Menschen, die er traf – sei es bei seinen Reisen durch den Westen der USA oder Mexiko.
Sein Mix aus Country, Jazz, Folk, Blues und Rock ist heute ein Teil der New Yorker Barszene und kommt auch in den hiesigen Clubs sehr gut an.